UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM

OPERATIONEN

Operative Eingriffe werden persönlich von Frau Dr. Koch in den Operationsräumen des St. Clemens-Hospitale vorgenommen.

Leistungsumfang | Operationen

In Kooperation mit dem St. Clemens-Hospitale in Oberhausen-Sterkrade bieten wir den Patientinnen unserer Praxis schon seit einigen Jahren die operative Versorgung im ambulanten und stationären Bereich an. Dies bedeutet, dass Sie von der Diagnose bis hin zum operativen Eingriff kompetent und persönlich von Frau Dr. Susan Koch betreut werden.

Vor jeder Operation werden Sie von Frau Dr. Koch über die Art des Eingriffes sowie über Risiken und Komplikationsmöglichkeiten individuell und ausführlich informiert. Sie erhalten zusätzlich Informationsblätter über die Operation, ein Merkblatt zu den spezifischen Verhaltensregeln beim ambulanten Operieren und einen Fragebogen über Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und zurückliegende Operationen.

Der Eingriff selbst wird von Frau Dr. Koch in den Operationsräumen des St. Clemens-Hospitale vorgenommen. Im Vorfeld besprechen Sie persönlich mit dem Narkosearzt die Anästhesie.

Nach dem Eingriff bespricht Frau Dr. Koch selbstverständlich mit Ihnen die erfolgte Operation. Sie übernimmt auch die anschließende ambulante Nachsorge. Schwangerschaftsabbrüche führen wir nicht aus, sondern überweisen Sie an Kollegen. Wir beteiligen uns an den Maßnahmen der Kassenärztlichen Vereinigung zur Qualitätssicherung Ambulante Operationen.

Bei der Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) wird mit einer kleinen Kamera die Gebärmutter von innen auf Veränderungen beurteilt. Im Anschluss besteht bei der Abrasio (Ausschabung) die Möglichkeit, mittels einer Gewebeprobe eventuelle Ursachen für Blutungsstörungen  oder Schleimhautveränderungen festzustellen.

Unter Verwendung zusätzlicher Instrumente können Fremdkörper ( zB. eine Spirale) oder Polypen (Schleimhautveränderungen) gezielt entfernt werden.

Auch eine Myomentfernung (gutartiger Muskeltumor) oder das vollständige Abtragen bzw. veröden der Schleimhaut der Gebärmutter (Endometriumablation) ist während des Eingriffs möglich.

Viele Frauen leiden unter sehr starken und/oder sehr langen Blutungen während ihrer Periode. Ist eine medikamentöse Therapie nicht möglich oder führt es zu keinen bzw. nicht dem gewünschten Erfolg, ist eine operative Entfernung bzw. Verödung der Schleimhaut möglich.

Die Endometriumablation ist ein sehr wirksames minimal invasives Verfahren, dass den Erhalt der Gebärmutter ermöglicht.

Bei der Konisation wird ein kegelförmiges Gewebestück (Konus) am Gebärmutterhals entfernt. Die Operation kann notwenig werden, wenn sich wiederholt verdächtige oder abklärungsbedürftige Befunde bei dem Krebsvorsorgeabstrich (PAP –Befund) ergeben haben.

  • Entfernen einer Zyste oder eines Abszess der Bartholin Drüse, einer Drüse am Scheideneingang.
  • Operationen an der Vulva, den Schamlippen, der Scheide.

Einige Frauen äußern den Wunsch nach operativen Korrekturmaßnahmen im Bereich des äußeren Genitale. Anlass können dafür kosmetische Gründe aber auch Beschwerden sein.

Die Bauchspiegelung (Laparokopie) ist ein minimal invasives Operationsverfahren, bei der die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mittels einer Kamera beurteilt werden können. Über kleine Öffnungen der Bauchdecke können auch spezielle Instrumente für eine geplante Operation an einzelnen Organen in den Bauchraum eingebracht werden.

  • Sterilitätsdiagnostik und Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit
  • Sterilisation
  • Lösen von Verwachsungen
  • Operationen bei Endometriose
  • Operationen bei Befunden am Eierstock oder Eileiter
  • Entfernen eines Eierstocks
  • Entfernung von Myomen
  • Entfernen der Gebärmutter

Für die Entnahme von Gewebe aus der Brust stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Sehr häufig erfolgt die erste Abklärung eines unklaren Befundes als minimal invasives Verfahren unter Ultraschallsicht (Stanzbiopsie, Feinnadelpunktion) oder Röntgenkontrolle.

Kann ein abklärungsbedürftiger Befund durch ein minimal invasives Verfahren nicht eindeutig geklärt werden oder verursacht ein gutartiger Befund Beschwerden, wird der Herd operativ als offene Biopsie vollständig entfernt. Eine offene Biopsie kann ebenfalls bei auffälligem Flüssigkeitsaustritt aus der Brustwarze oder bei in der Mammographie festgestellten auffälligen Mikrokalkablagerungen notwendig werden.

Die Gründe für eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) sind sehr unterschiedlich. Häufig sind gutartige Tumore (z.B. Myome), Blutungsstörungen oder eine ausgeprägte Senkung der Gebärmutter eine Indikation für die Operation.
In einigen Fällen wird die Entfernung der Gebärmutter auch auf Grund von bösartigen Veränderungen durchgeführt.
Die Wahl der Operationsmethode ist dabei von der Indikation für die Gebärmutterentfernung abhängig und kann falls notwendig mit anderen Verfahren zur Entfernung der Eierstöcke oder zur Therapie einer Senkung kombiniert werden.
Mögliche Operationsverfahren:

  • durch die Scheide (vaginale Hysterektomie)
  • kombiniert laparoskopisch und durch die Scheide (LAVH-laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie)
  • laparoskopische Hysterektomie (TLH-total laparoskopische Hysterektomie)
  • laparoskopische Entfernung des Gebärmutterkörpers unter Erhalt des Gebärmutterhals (LASH- laparoskopisch assistierte suprazervicale Hysterektomie)
  • mittels Bauchschnitt (Laparotomie)- abdominale Hysterektomie

Die Ursachen für eine Harninkontinenz (Blasenschwäche) sind sehr unterschiedlich. Vor jeder Operation sollte eine ausführliche Diagnostik stehen. Erbringen eine medikamentöse Therapie und konservative Therapien wie regelmäßiges Beckenbodentraining oder eine Pessartherapie nicht den gewünschten Erfolg, kann eine Operation unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Techniken und des Schweregrades der Harninkontinenz diskutiert werden.

  • Senkungsoperationen
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